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Kommentar des Monats

 
 
 

Zukunft CH bezieht Stellung! Jeden Monat zu einem aktuellen und brisanten Thema. Das ist unser Kommentar des Monats.

 
 

   

Ältere Kommentare:


 
 

Mai 2010

Rund um die Burka (Von Dr. Heinz Gstrein)

 

Gegen die Totalverhüllung von Frauen mit einer „Burka" zeichnet sich in der Schweiz zunehmend breiter Konsens ab. Nur ganz radikale Exponentinnen sind anderer Meinung. Mehr lesen ...

 
 

 
 

April 2010

Echte Wahlfreiheit für Mutter und Kind! (Von Beatrice Gall)

 

Seit Jahrzehnten klingt, ja dröhnt es mittlerweile in unseren Ohren: Vorbei soll sie sein, die Zeit, da Frauen brav das Heimchen am Herd mimen, am Bein hängend der Holzklotz namens Kind. Sie sollen endlich eine Wahl zwischen Arbeit und Familie haben. Wie sieht es inzwischen damit aus? Mehr lesen ...

 
 

 
 

März 2010

Von Pädophilie und Sündenböcken (Von Reto Widmer)

 

Es gibt nichts schönzureden: Jeder der jüngst aufgedeckten Pädophiliefälle ist ein Greuel sondergleichen. Tatsache ist jedoch: Es wird mit überwiegender Mehrheit über die katholischen Fälle berichtet. Pädophilie wird als logische Folge von zölibatärem Leben dargestellt. Warum aber spricht niemand über die zahlreichen Fälle in unserer „zeitgemässen", „aufgeschlossenen" und „befreiten" ausserkirchlichen Welt? Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2010 

Wenn das Gegenteil der Liebe die „Wahrheit“ sein soll (Von Reto Widmer)

 

Regelmässig erreichen Zukunft CH auf digitalem oder postalischem Weg Rückmeldungen zu unseren Artikeln. In der überwiegenden Mehrheit dieser Kommentare dankt man uns für das Engagement von Zukunft CH, immer wieder erreichen uns jedoch auch Zusendungen, welche unsere Aufklärungsarbeit nicht nur rechtfertigen, sondern in einem demokratischen Staat geradezu erfordern, wie ein aktuelles Beispiel zeigt. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Januar 2010

Gehört das „Wow!“ nur nach Kloten? (Von Reto Widmer)

 

Der Airbus A-380, ein Meisterwerk menschlicher Genialität, versetzt mit seinen Daten die Schweizer Bevölkerung ins Staunen. Aber gibt es nicht schon seit Jahrtausenden grössere Wunderwerke, wie z.B. den Menschen? Mehr lesen ...

 
 

 
 

Dezember 2009 

Der Kreuzzug gegen das Kreuz (Von Beatrice Gall) 

 

Die Richter des Europäischen Gerichtshofes für Menschenrechte haben Anfang November 2009 entschieden, dass das obligatorische Anbringen von Kruzifixen in Schulräumen gegen die Menschenrechtskonvention verstosse. Damit würde die Religionsfreiheit verletzt, so die Strassburger Richter.

Das Kreuz scheint lästig geworden zu sein. Mehr lesen ...

 
 

 
 

November 2009

Wir Sklaven der Gottheit Wohlstand (Von Reto Widmer)

 

Materiellen Wohlstand erlangt man in säkularen Augen durch eine florierende, leistungsstarke Wirtschaft. Als logische Folge darf diese keinerlei Wachstumseinbussen oder gar einen Verlust einfahren. Um dies zu erreichen, ist man ist heute offenbar bereit, jegliche immateriellen Werte und Normen über Bord zu werfen, siehe die Diskussion um die Minarettinitiative. Mehr lesen ...

 
 

 
 

September 2009:

Imam-Ausbildung? Vorsicht! (Von Dr. Heinz Gstrein)

 

Eines der heissen Eisen beim Disput bezüglich islamischer Einflüsse in der Schweiz ist das Begehren auf die Ausbildung von Moscheevorstehern, islamischen Predigern und Religionslehrern vor Ort. Mehr lesen ...

 
 

 
 

Februar 2009:

Ja zur Familie! (Von Pfr. Hansjürg Stückelberger)

 

Die freudige Bejahung von Kindern ist heute weitgehend zerstört worden. Die Geburtenraten in Europa sind stark gesunken. Das bedeutet, dass in jeder Generation die Bevölkerung um gewaltig schrumpft.  Mehr lesen ...

 
 

 
 

Aktueller Kommentar des Monats:

 
 

Kommentar des Monats: Wenn die Wissenden glauben und nicht kennen

 

Von Reto Widmer

 

„Glauben Sie noch, oder denken sie schon? Sie planen den Kirchenaustritt? Wir beraten Sie gerne. Freidenker Winterthur."

 

Diese Zeilen waren als Inserat im Winterthurer „Landboten", immerhin der drittgrössten Tageszeitung im Kanton Zürich, am 2. Juni 2010 zu lesen. Besucht man die angegebene Homepage, stösst man auf die bekannten Forderungen dieser radikal aufklärerisch-atheistischen Gruppierung: Da der Mensch „Schöpfer und Herr der Norm" ist, soll er uneingeschränkt tun dürfen, was sich „humanistisch" vertreten lässt. Solange keine erwachsenen Mitmenschen zu Schaden kommen, soll Frau und Mann schalten und walten dürfen, wie immer sie wollen, denn ausser dem Mitmenschen, der Umwelt und sich selber gegenüber ist man niemandem Rechenschaft schuldig. Die Ausrottung von Religiosität als Fernziel, das Entsetztsein über die bisherige (mystische) Menschheitsgeschichte, bedingungslose Rationalität, der Mensch als souveränes Wesen, die Selbstanklage des Menschen über eine „rückständige" Wissenschaft, gezieltes Handeln gegen göttliche Gebote, Abtreibung von Kindern, die Darstellung der Frauen als permanente Opfer sowie die grosse Sorge um Wohlstandsverlust bei weiterem Anstieg der Weltbevölkerung gehören zum Pflichtgesinnungsrepertoire solch moderner „Freidenker". Die Aufklärung als Erlösung der Menschheit, ein zu ihren Gunsten instrumentalisierter Charles Darwin, Naturwissenschaft, die alleinige menschliche Vernunft und eine gottlose Ethik sind ihre „Gottheiten".

 

Sie sind alle sehr gebildet, die Frontmänner dieser Denkbewegung. Als wohl bekannteste Leader gelten die Engländer Prof. Dr. Richard Dawkins und Prof. Dr. Christopher Hitchens. Gott sei „eifersüchtig und ungerecht, ein Rassist, Schwulenhasser und Kinderkiller, ein übler Korinthenkacker und ethnischer Säuberer" - so pflegt Dawkins seine Lesungen jeweils zu beginnen. Gott sei unlogisch, überflüssig - und schlimmer noch: Er sei gefährlich. „Glauben ist und bleibt ein infantiles Verhalten." „Religion vergiftet alles. Sie ist der Feind der Wissenschaft und beruht grossteils auf Lügen!" ergänzt Kollege Hitchens. Mutter Theresa sei ein „leichenfressender Dämon" und jeglicher Religion solle man „mit Hass und Spott" begegnen. Aus Italien stammt der „Segensspruch" der Wortgewaltigen, vom Mathematiker Piergiorgio Odifreddi: „Der allmächtige Logos segne euch, im Namen des Vaters Pythagoras, des Sohnes Archimedes und des Heiligen Geistes Newton."

 

Sie nennen sich „The Brights", die Anhänger des neuen Atheismus, was soviel wie „die Hellen, die Leuchtenden, die Strahlenden" heisst und haben bereits so genannte „Atheistenlager" aufgebaut, wo speziell Kindern jegliche metaphysischen Zugänge ausgetrieben werden.

 

Wie auch immer - unumstössliche wissenschaftliche Tatsache ist, dass auch die „Hellen", die „Wissenden", nur einem Glauben folgen, denn eine Nichtexistenz Gottes haben sie wissenschaftlich bis heute nicht beweisen können. Genau diesen Beweis wären sie der Welt aber schuldig, wenn sie ihr des Menschen Existenz als „selektiven Zufall", den Gottesglauben als „Gift" und „Lüge" und ihre Dogmen „Kein Krieg und kein Sterben eines Kindes ist jemals hinweggebetet worden" und „je grösser die Menge des Gebets, umso grösser das Unrecht" ins Hirn waschen.

 

Es ist wahrlich eine erhellende Freude, nicht mehr wie die Freidenker glauben zu müssen, sondern schon denken, erfahren und kennen zu dürfen.